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Knapp 90 verschiedene Produzenten stellten auf der ProWein 2026 ihr Portfolio samt Neuerscheinungen vor. Das sind gut zwar nur noch 43 Prozent im Vergleich zur Wine Paris im Februar. Aber immerhin sind von den 581 Champagner-Herstellern, die nach Deutschland exportieren, noch gut 15 Prozent nach Düsseldorf gekommen. 33, also gut ein Drittel, präsentierte sich im Rahmen des Gemeinschaftsstandes „Champagne Lounge“. In unmittelbarer Nähe in Halle 4 war ein weiteres Drittel zu finden. Der Rest verteilte sich auf die Präsentationsflächen von Vertriebsgemeinschaften und der glücklicherweise nach wie stark vertretenen deutschen Importeure. Das war aber auch der Gund, warum zwei der stärksten Champagner-Verkostungsserien in der Italien-Halle 3 stattfanden. Mein Preis-Leistungs-Champion stammt in diesem Jahr von J. Charpentier. Die waren mir schon in Paris aufgefallen (mehr hier) – ich werde sie weiter im Auge behalten. Im Übrigen habe ich erstmals zwei bemerkenswerte Schaumweine von außerhalb der Champagne in den Rückblick aufgenommen.
1. Champagne Deutz Amour de Deutz Rosé Brut
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Die in Aӱ ansässige Maison präsentierte einige wichtige Jahrgangswechsel. Im Grunde war nahezu das gesamte Portfolio neu aufgestellt worden. Eine der beiden Ausnahmen war die Prestige-Cuvée William Deutz Millésime 2014, zur anderen gleich. So stammt das Vintage-Trio nun aus den Jahrgängen 2019 (Brut und Rosé) sowie 2020 (Blanc de Blancs). Von den Einzellagen-Abfüllungen La Côte Glacière stellte der Importeur Smart Wines nun den Jahrgang 2019 vor. Und dann gab es die beiden neuen Jahrgänge des Amour de Deutz. Das ist die zweite, aber Chardonnay-fokussierte Prestige Cuvée von Deutz. Millésime 2015 ist elegant und ohne die Schwere des Jahrgangs. Die Spitze der Kollektion aber bildet Amour de Deutz Rosé 2013. Er stammt aus einem kühlen, spät reifenden Jahrgang und wirkte anfangs etwas verschlossen. Mittlerweile hat der 2022 degorgierte Champagner enorm zugelegt. Eine seltene Mischung aus exquisiten Fruchtnoten, autolytischer Komplexität und seidiger Textur (96p.). So sinnlich wie ein Rokoko-Gemälde von Fragonard!
2. Champagne Fleur de Miraval Exclusivement Rosé 4 Brut
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Die Präsentation der jüngsten Cuvée von Fleur de Miraval hatte Alexis Blondel Düsseldorf vorbehalten. So hatte der stellvertretende Kellermeister und Markenbotschafter des Champagner-Projektes von PPP (Pitt, Perrin, Péters), Alexis Blondel, gleich drei Weine mitgebracht. Neben der zweiten Edition des Zweitweins Petit Fleur die beiden „großen“ Rosé-Champagner ER4 und ER5. Damit geht die „Éxclusivement Rosé“-Champagnermarke aus Mesnil-sur-Oger in den fünften Jahrgang. Dessen Grundidee ist ein Rosé, der von der Kreide der Côte des Blancs und nicht der Phenolik roter Trauben geprägt sein soll. Deshalb wird der Blend von gereiften Chardonnays und jungen Pinot Noirs (aus Vertus) bestimmt. Dazu dienen etwa eine „Réserve perpetuelle“ seit 2007 sowie die Technik des „Remise en cercle“, die Rückführung von alten Champagner-Magnums in den Kreislauf. Während sich ER5 noch etwas unruhig zeigt, beginnt der ER4 (Basis 2019) seine Klasse zu zeigen. Blüten, Orangenzesten und Brioche, dazu ein salziges Finish. Ein sehr stilvoller Rosé (95p.).
3. Champagne Louis Roederer Blanc de Blancs 2019 Brut
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Champagne Louis Roederer, dessen Wurzeln auf das Jahr 1776 zurückgehen, feiert in diesem Jahr 250. Geburtstag. Da liegt es nahe, den neuen Cristal-Jahrgang 2018 nicht auf einer der Frühjahrsmessen zu präsentieren, sondern erst beim Jubiläum in Reims. Wie Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon im Vorjahr angekündigt hatte (hier), wird das auch nicht die einzige Neuheit sein. Das von Jean de Castelnau moderierte Tasting zur ProWein drehte sich daher im Wesentlichen um aktuell vertriebene Weine. Zunächst der Multi-Vintage Collection 246, dann der Vintage-Rosé 2017 (hier ist bereits auch der noch stärkere 2018 gefüllt) sowie Cristal 2016. Als Bonus gab es dann allerdings auch den neuen Blanc de Blancs 2019. Den hatte ich bereits im Herbst mit großer Begeisterung in der Maison verkostet (hier). Der von vier Parzellen aus Avize stammende Champagner bestätigte in Düsseldorf seine Klasse: Präzise, sehr elegant und vielschichtig. Vielleicht der größte Blanc de Blancs von Roederer seit dem 2008er (95p.).
4. Champagne Mandois Blanc de Blancs Chouilly 2020 Extra-Brut
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Die kleine, familiengeführte Maison aus Pierry ist weiter auf Wachstumskurs. Neueste Innovation: ein eigener Bio-Ratafia. Weil dazu auch der Basis-Alkohol zertifiziert organisch sein muss, hat das Haus beschlossen, den selbst zu destillieren: Aus Bio-Trauben, zur einen Hälfte aus Chardonnay, zur anderen aus Pinot Meunier, alle ungeschwefelt. Der verwendete Traubenmost entspricht im Übrigen dem Rebspiegel des Hauses. Dann stellte das Haus (hier mein Porträt) den feinen Blanc de Blancs des aktuellen Jahrgang 2021 vor. Vor allem aber gab es auch die beiden neuen Mono-Crus aus Chouilly und Vertus zu verkosten. Diese beiden waren erst- und bisher einmalig aus dem Jahrgang 2015 im Rahmen einer Cuvée-Terroirs-Duo-Box „Le Nord et le Sud“ separat gefüllt worden. Mit dem Jahrgang 2020 sind sie nun, in veränderter Ausstattung, auch einzeln erhältlich. Aus diesem „Année solaire“ gefällt mir der Chouilly (93p.) mit seinem Bergamotte-Aroma, präziser Frucht und lebendiger Säure besser als der etwas breitere Vertus.
5. Champagne Bonnaire Blanc de Blancs Grand Cru Cramant Terre des Buisssons 2017 Extra-Brut
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„Homo Bulla“. Jede Flasche von Champagne Bonnaire ziert am Hals dieses philosophisch zu verstehende und von Michel Onfray inspirierte Motto. Der Mensch ist ein Bläschen. Kein schlechter Einstieg in die Champagner von Jean-Emmanuel Bonnaire. Tatsächlich besteht die „Domaine familial“ familienbedingt aus zwei Betriebsteilen: Champagne Bonnaire in Cramant und Paul Clouet aus Bouzy. Beide produzieren mithilfe des gleichen Ansatzes. Ich habe mich hier auf Bonnaire konzentriert. Dessen Portfolio hat kürzlich einen markanten Relaunch erfahren. Natürlich stehen Blancs-de-Blancs hier im Zentrum des Portfolios. Der ausgezeichnete Cramant Vintage (aktuell: 2016) ist so etwas wie der Signature-Wein. Dann gibt es drei Lieu-dits: Les Harengs aus Bergères-les-Vertus (2021), sowie Le Bateau und Les Terres de Buissons aus Cramant (beide 2017er). Letzterer hatte für mich beim Tasting die Nase leicht vorn. Wurde in Fässern aus Argonner Eiche ausgebaut, was den Ausdruck und die Klarheit eher noch unterstützt. Druckvoll, komplex und dennoch in schöner Balance (94p.).
6. Champagne Pertois-Moriset Blanc de Blancs Grand Cru Le Mesnil-sur Oger Les Hautes Mottes 2017 Brut
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Ein Messejahr mit starken Blancs de Blancs! Das lag auch an Champagne Pertois-Moriset, einem Familienweingut aus Le Mesnil-sur-Oger. L’Assemblage, ein ungewöhnlicher Einstieg von den Côteaux Sézannais (50%Ch|50%PN), machte zwar eine Ausnahme. Natürlich auch Le Rosé Blanc, der 8 Prozent Pinot Noir aus Bozy mit 92 Prozent Chardonnay vereint. Dann aber ging es mit dem Non-Vintage Les Quatres Terroirs von vier Grands Crus schon richtig los. Es folgten zwei schöne Mono-Villages (Cramant, Chouilly, beide 2018). Von den vier Lieu-dits des Sortiments hatte Gutsdirektor Vincent Bauchet den Hautes-Mottes 2017 mitgebracht. Der wird zu 80 Prozent im Edelstahl und zu 20 Prozent im Holz ausgebaut. Er rivalisiert heftig mit dem Special Club aus dem gleichen Jahr. Der ist eine Cuvée der besten Parzellen des Hauses in Mesnil. Der ist vielleicht der „komplettere“ Wein, aber ich bevorzuge die fokussierte, pure Brillanz des Hautes-Mottes, eine Inkarnation dessen, was die kargen Kreideböden von Mesnil ausmacht (94p.).
7. Champagne Salon Blanc de Blancs Le Mesnil 2015 Brut
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Und dann gab es auf der ProWein schließlich auch den Urahn aller Blanc de Blancs zu verkosten. Den hatte Eugène-Aimé Salon mit dem Premierenjahrgang 1905 seines Mono-Crus aus Le Mesnil-sur-Oger geschaffen. Dieses Jahr präsentierte Sezai Özkan den Jahrgang 2015 – für mich war es nach der Berliner KaDeWe-Präsentation im Februar durch Didier Depont, des Präsidenten von Champagne Salon, bereits die zweite Verkostung des Weines. Salon wird im Stahl ausgebaut, wobei die malolaktische Gärung geblockt wird. Ein ungewöhnliches Stilmittel an der Côte de Blancs, was dazu führt, dass man den Champagner jung schwer beurteilen kann. Kein Wunder, dass die Maison den Jahrgang 2014 mit seinem kühleren Ernteverlauf erst nach dem „warmen“ 2015er präsentieren wird. Sicherlich ist er breitschultriger und mehr von reiferen Aromen wie gelben Pflaumen geprägt als der laserscharfe 2013er (mehr hier). Aber selbst, wenn er sich noch so undurchschaubar wie eine Sphinx präsentierte, ahnt man das zukünftige Meisterwerk (95+p.).
8. Champagne Bollinger La Grande Année 2018 Brut
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Auch die Maison Bollinger war durch ihren Importeur vertreten, in diesem Fall Grand Cru Select. Ich konnte drei neue Cuvées verkosten. Zur Präsentation der vierten, Aӱ Grand Cru La Côte aux Enfants 2015, habe ich es leider nicht rechtzeitig geschafft. Den Auftakt machte Blanc de Noirs TX20 – der allerdings weder ein Mono-Cru aus Tauxières, noch ein Vintage aus 2020 ist. Tatsächlich werden mit dem Kürzel lediglich die Hauptbestandteile bezeichnet. Ein schöner, kraftvoller Champagner, dem in der Reihe aber auch schon ausdrucksvollere Varianten vorangegangen waren.
Dann folgte das Duo La Grande Année 2018. Hier stellt sich jedes Jahr die Frage: Wer ist der schönere Wein, der Blanc oder der Rosé? 2014 war das in meinen Augen der Rosé, 2015 war es anders herum. Das war auch im warmen Jahrgang 2018 der Fall – gerade weil die Cuvée (67%PN|33%Ch) durch ihre lebhafte Säure eine so strahlend jugendliche Spannung zeigt (95p.). Faszinierend: Trotz der zunehmenden Wärme und der hauseigenen Stilistik produziert Bollinger immer präzisere und weniger oxidative Pinot Noirs.
9. Champagne Legras & Haas Éxigence No. 11 Brut
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Viele Neuigkeiten gab es bei Champagne Legras & Haas aus Chouilly. Und Jérôme Legras aus der Besitzerfamilie und stellvertretender Generaldirektor war persönlich nach Düsseldorf gekommen, um die vorzustellen. Den neu geschaffenen Einstieg bilden nun Intuition und Intuition Rosé. Aus den beiden Blancs de Blancs Grand Cru Chouilly, Brut und Extra-Brut, wurden Les Visions und L’Évidence. Der Millésime zeigt ab dem aktuellen Jahrgang 2014 visuell deutlicher seine Kategorie.
Auch für die beiden Spitzenchampagner des Hauses, Exigence und Les Sillons, wird es neue Etiketten geben. Die neuen, in Düsseldorf präsentierten Editionen hatten aber noch den alten Look. Den im Holz ausgebaute Einzellagen-Champagner Les Sillons öffnete Jérôme Legras gleich in drei Jahrgängen, 2013, 2014 und 2017. Mein Favorit war aber die Cuvée Éxigence No. 11. Sie vereint Grundweine aus den Grands Crus Chouilly und Aӱ, die aus einer seit 1995 bestehenden permanenten Reserve stammen – in der Edition 11 bis einschließlich 2016. Ein Champagner mit einer enormen Würze und beeindruckenden inneren Dichte – und der sich dennoch frisch und balanciert zeigt (95p.).
10. Champagne Laurent-Perrier Grand Siècle La Réserve No. 20 Brut
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Die Verkostung bei Laurent-Perrier enthielt zu meiner Freude einen meiner Lieblingschampagner. Aber er war in dieser Serie– obwohl in Top-Form – nicht der beste Wein. Tatsächlich war die Präsentation der Maison aus Tours-sur-Marne nur mit dem Wort spektakulär zu bezeichnen. Den Auftakt machte der noch sehr frische, neu vorgestellte Millésime 2018 (ausschließlich Grand-Cru-Weine, 52%Ch|48%PN). Dann zeigte eine Magnum aus 2004 mit ihrer außerordentlichen Frische, wie wunderbar sich die Vintage-Champagner des Hauses entwickeln können. Den folgenden Luxus-Rosé Alexandra hatte Bernard de Nonancourt 1987 zur Hochzeit seiner ältesten Tochter Alexandra präsentiert (als 1982er). Der aktuelle Jahrgang 2012 ist erst die achte Edition. Champagner-Guru Tom Stevenson bescheinigte dem nach der Méthode saignée hergestellten Rosé „unparallel class“, ein Urteil, dem ich mich auch beim 2012er anschließe. Im Bouquet Aromen von Walderdbeeren und Granatapfel, dazu eine sehr feine Perlage. Vielleicht ein Hauch wuchtiger als der große 2004er, aber enorm frisch, balanciert und delikat (97p.).
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Das anschließende Trio war sogar noch bemerkenswerter. Zunächst der Multi-Vintage Grand Siècle. Der versucht mit jeder neuen Version, den „idealen Jahrgang“ zu schaffen. Deshalb ist er immer ein Blend dreier Jahrgänge: einem für die Struktur, einem für die Finesse und einem für die Frische. Zunächst kam Grand Siècle No. 26 aus den Jahrgängen 2012, 2008 und 2007. Der zeugte mit seiner Eleganz und Strahlkraft, warum er zu Recht als eine der größten Abfüllungen dieser Prestige Cuvée gilt. Sein Nachfolger, Grand Siècle No. 27 aus 2015, 2013 und 2012, so hervorragend er ist, steht aktuell noch etwas im Schatten. Schließlich folgte Grand Siècle Les Réserves in der aktuellen Itération 20, also aus den Jahrgängen 1999, 1997, 1996. Ausschließlich in Magnums abgefüllt ist diese Edition „late disgorged“, in diesem Fall im Juli 2023. Der ist mit seiner intensiven Aromatik von Limonenöl und Brioche sowie seiner unglaublich weinig-luxuriösen Textur eine Offenbarung (98p.).
Post scriptum1: Mosnel Franciacorta Parosé 2019 Brut
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Mosnel produziert seit 1836 Weine in der lombardischen Franciacorta, südlich des Lago di Iseo nahe Brescia. Das Weingut hatte schon früh Schaumweine nach der Charmat-Methode produziert. Aber erst einige Jahre nach Schaffung der DOC Franciacorta wurde 1979 der erste Brut nach der „klassischen Methode“ hergestellt. Mittlerweile werden hier bis zu 250.000 Flachen DOCG-Schaumwein produziert, ausschließlich von 42 Hektar biologisch bewirtschafteten Weinbergen in Eigenbesitz. Vieles verdankt sich französischem Vorbild, der Rebsatz wird von Chardonnay und Pinot Noir bestimmt. Dazu kommen etwas Pinot Blanc, der hier schon sehr lange in der Region angebaut wird, sowie 1 Hektar der autochthonen Rebsorte Erbamat. Ausgebaut wird in Edelstahl oder im Holzfass, die Reserveweine reifen in gebrauchten Barriques aus französischer Eiche. Ich habe eine ausgezeichnete, sehr stilbewusste Kollektion verkostet, bei der ein Spumante herausragte. Parosé 2019 steht für Rosé Pas Dosé Millésimato, also den Jahrgangsrosé ohne Fülldosage. Mit präziser Frucht, frisch und von beeindruckender Länge (93p.).
Post scriptum2: Griesel & Compagnie Auerbacher Fürstenlager Pinot Blanc 2020 Brut
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Niko Brandner zählt ohne Zweifel zu den begabtesten Schaumweinherstellern in Deutschland. Zudem ist es eine Freude ihn zuzuhören, weil er „Griesel & Compagnie“ noch immer als Werkstatt begreift. Trotz aller Erfolge – und einer in Deutschland manchmal etwas unkritischen Begeisterung, etwa in Form von inflationären Bewertungen. Er weiß genau, an welchen Stellschrauben sein Team und er noch arbeiten müssen. Vor allem hat er eine Vision – und das unterscheidet ihn von vielen, die sich gleichfalls zur aktuellen deutschen Sektbewegung zählen.
Vergleicht man seine aktuelle Kollektion mit früheren Jahren, so lässt sich sagen, dass das klassische Segment eleganter und zuverlässiger geworden ist. Und das, ohne seine sehr individuelle Terroir-Prägung (Granit!) zu verleugnen. Man kann über die Eignung von Riesling als wirklich großer Schaumwein-Rebsorte streiten. Aber Griesel produziert unzweifelhaft hieraus sehr gute Sekte, wie aktuell aus dem 2021er-Jahrgang. Die Spitzen stammen aber dennoch von Burgunderrebsorten. Der Pinot Blanc von 2020 von der Einzellage Auerbacher Fürstenlager ist noch sehr jung und verschlossen, aber er wirkt fokussierter und weniger oxidativ als frühere Jahrgänge. In ein paar Jahren wird er ein großartiger Essensbegleiter sein (93p+).
Bildrechte
Aufmacherbild: Messe Düsseldorf / ctillmann
Alle übrigen Fotos: Stefan Pegatzky / Time Tunnel Images
